Anfangs gehörte die Pfarre zum Dekanat
Mülgau des Erzbistums Köln, vom 14. Jh. an zum Dekanat Süchteln im Archidiakonat
Xanten. 1804 teilte Bischof Mark Anton Berdolet des neuen Bistums Aachen die Pfarre dem
Kanton Bracht zu, Dülken war Hauptpfarre dieses Kantons. 1823 überwies der Aachener
Kapitularvikar diesen Kanton dem Bistum Münster. Dort wurde 1837 Dülken Pfarre im
Dekanat Kempen und am 1. Januar 1927 das Dekanat Dülken eingerichtet.
In der Folge der neuen Kommunalordnung ist Dülken seit 1973 Pfarre im Dekanat Viersen.
1950 wurde das Rektorat Herz Jesu von St. Kornelius abgetrennt . Im Jahre 1967 wurde im
Süden der Pfarre die Vikarie St. Ulrich gegründet.
1478, am 29. März, wurde eine neue Kirche St. Cornelius und Ulrich geweiht, eine
dreischiffige Staffelkirche mit zwei Chorjochen und fünfseitigem Chorschluß und einem
viergeschossigem Westturm.
Durch Industrialisierung im 19. Jh. nahm die Einwohnerzahl der Pfarre zu, so
daß die Kirche für die Gemeinde nicht mehr reichte. Heinrich Wiethase, Köln, wurde 1870
mit der Planung beauftragt. Die Chorpartie der alten Kirche wurde abgerissen und 1873/75
ein dreischiffiger Chor, ein Querschiff und zwei Joche eines fünfschiffigen Langhauses an
ihre Stelle gesetzt. Am 8. Juni 1875 war die feierliche Weihe. 1905 wurden Langschiff und
Turm der alten Kirche abgetragen und der 1870 entworfene Bau unter Leitung von Edmund
Renard bis 1906 vollendet.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kirche restauriert; Architekt Albert Rangette,
Dülken.
1958/59 wurde der Chorraum umgestaltet nach Plan von Stefan Leuer, Köln.
Die Renovierungsarbeiten 1978-86 leitete Heinz Aretz, Mönchengladbach. Die
Ausmalung aus 1986 ist von Dieter Berchem, Essen; am 30. November 1986 wurde der neue
Altar geweiht.
Quelle: www.Bistum-aachen.de
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